Bild KI zu Wärmepumpen

Januar 13, 2025 Lesezeit: ~1 Minute

https://x.com/BWPev/status/1878417119194357971


Klimaschutz - wer will das noch?

Januar 13, 2025 Lesezeit: ~1 Minute

Update Erde - Deutschlandfunk Nova: Klimaschutz - Wer will das noch?

00:20:33 - Interview mit Michael Kopatz, Autor "Schluss mit der Öko-Moral" und Dezernent aus Marburg

Webseite der Episode: https://www.deutschlandfunknova.de/podcasts/download/update-erde

Mediendatei: https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2024/12/27/deutschlandfunknova_klimaschutz_wer_will_das_20241227_5eaaa174.mp3


Thinc Blog - Klimawandel

Januar 12, 2025 Lesezeit: ~1 Minute

Link only

https://thinc.blog/

https://thinc.blog/2025/01/11/jeff-goodell-on-climate-disasters-and-insurance-risks/

Peter Kalmus, Klimawissenschaftler und ehemaliger Bewohner von Altadena bei Los Angeles, beschreibt, wie der Klimawandel und die zunehmenden Waldbrände ihn dazu bewegten, mit seiner Familie aus Kalifornien wegzuziehen. Er lebte 14 Jahre in Altadena und engagierte sich intensiv für den Klimaschutz. Doch die anhaltende Verschärfung der Klimakrise und persönliche Erfahrungen mit Hitzeextremen und nahegelegenen Bränden, wie dem Bobcat-Feuer 2020, führten zu seiner Entscheidung, Los Angeles 2022 in Richtung Durham, North Carolina, zu verlassen. Kalmus betont, dass Klimawandel schneller und schlimmer voranschreitet als erwartet und Menschen in gefährdeten Regionen oft zwischen Bleiben und Gehen wählen müssen.


Sozialen Schichtung in Deutschland

Januar 3, 2025 Lesezeit: 3 Minuten

Die folgenden Überlegungen basieren auf den Gedanken von Johann van de Bron.
https://bsky.app/profile/johann-v-d-bron.bsky.social/post/3lbyrpnyv5c2n

Eine Analyse der sozialen Schichtung

Die soziale Ungleichheit in Deutschland ist ein tief verwurzeltes Problem, das sich in verschiedenen Lebensbereichen manifestiert. Trotz wirtschaftlicher Fortschritte bleibt die Kluft zwischen unterschiedlichen sozialen Schichten bestehen und beeinflusst die Lebensqualität vieler Menschen.

Obere 40 %: Die Wohlhabenden

Diese Gruppe verfügt über signifikantes Vermögen und Einfluss:

  • Vermögensverteilung: Die reichsten 10 % der Haushalte besitzen 56 % des gesamten Vermögens in Deutschland.
  • Bildung: Ein hoher Bildungsabschluss ist in dieser Schicht weit verbreitet, was den Zugang zu gut bezahlten Positionen erleichtert.
  • Einfluss: Personen dieser Gruppe sind häufig in Führungspositionen in Politik, Wirtschaft und Medien vertreten.

Untere 40 %: Die Benachteiligten

Diese Bevölkerungsgruppe kämpft mit erheblichen Herausforderungen:

  • Armutsgefährdung: Im Jahr 2023 waren 14,3 % der Bevölkerung in Deutschland armutsgefährdet, was etwa 12 Millionen Menschen entspricht.
  • Bildungsmangel: Ein fehlender höherer Bildungsabschluss schränkt die beruflichen Möglichkeiten erheblich ein.
  • Vermögenslosigkeit: Viele in dieser Gruppe besitzen kein nennenswertes Vermögen und sind oft verschuldet.

Mittlere 20 %: Die Mittelschicht

Diese Gruppe befindet sich zwischen den Extremen:

  • Soziale Mobilität: Es besteht die Möglichkeit des sozialen Aufstiegs, jedoch auch das Risiko des Abstiegs, abhängig von Faktoren wie Bildung und Beschäftigung.

Ursachen der Ungleichheit

Die soziale Ungleichheit in Deutschland wird durch mehrere Faktoren beeinflusst:

  • Bildung: Der Bildungsstand korreliert stark mit dem sozioökonomischen Status und beeinflusst u.a. die Gesundheit der Bevölkerung.
  • Vermögensverteilung: Die ungleiche Verteilung von Vermögen trägt zur sozialen Ungleichheit bei.
  • Regionale Unterschiede: Es bestehen signifikante Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland in Bezug auf Vermögen und Einkommen.

Tu was! - Einmischen! - Ruprecht Polenz im Interview

Januar 2, 2025 Lesezeit: 12 Minuten

Ruprecht Polenz, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und Experte für Außenpolitik, setzt sich mit Nachdruck für Demokratie, Vielfalt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. In seinem Buch "Tu was! Kurze Anleitung zur Verteidigung der Demokratie" und in Interviews erläutert er, wie wichtig es ist, aktiv zu werden, um die Demokratie zu stärken.

Hier wird er im Podcast "Einmischen! Politik Podcast" interviewt (63 min):

  • Begrüßung und Einführung (0:00 - 1:00)
    Vorstellung des Podcasts, Gastankündigung und Hinweise zur Unterstützung.

  • Vorstellung von Ruprecht Polenz (1:00 - 2:00)
    Überblick über Polenz’ politische Laufbahn und sein Buch "Tu was!".

  • Was ist Demokratie? (2:00 - 3:40)
    Definition von Demokratie mit Fokus auf Gewaltenteilung und Kontrolle der Macht.

  • Gewaltenteilung in Deutschland (3:40 - 4:30)
    Beschreibung der Organisation der Gewaltenteilung in Bund, Ländern und Kommunen.

  • Migration und Populismus (4:30 - 5:30)
    Diskussion über aktuelle politische Debatten, populistische Narrative und strukturelle Probleme.

  • Terrorismus als Bedrohung der Demokratie (5:30 - 7:00)
    Analyse der Ziele von Terrorismus: Spaltung und Destabilisierung der Gesellschaft.

  • Mechanismen des Terrors (7:00 - 8:00)
    Beispiel Bataclan-Anschlag und die Rolle von Übergriffen als Provokation zur Gewaltspirale.

  • Antwort auf Terrorismus (8:00 - 9:00)
    Notwendigkeit von Zusammenhalt, Ruhe und entschlossenem Handeln in Krisen.

  • Demonstrationen für Demokratie (9:00 - 9:40)
    Positives Beispiel aus Ostdeutschland: Demonstrationen gegen rechtsextreme Tendenzen.

  • Kritik an populistischen Reaktionen (9:40 - 10:00)
    Wie rechtspopulistische Akteure Terroranschläge für ihre Spaltungsagenda nutzen.

  • Populistische Panikmache (10:00 - 10:45)
    Kritik an der Polemik und Polarisierung durch politische Akteure in Krisensituationen.

  • Grenzen des Populismus (10:45 - 12:00)
    Diskussion über problematische Vorschläge, wie das generelle Ausschließen bestimmter Flüchtlingsgruppen, und deren rechtliche Unvereinbarkeit.

  • Gemeinsame Lösungen finden (12:00 - 12:50)
    Notwendigkeit der Zusammenarbeit demokratischer Parteien, um realistische und umsetzbare Lösungen für Migration und Flüchtlingspolitik zu entwickeln.

  • Grenzkontrollen: Wo und wie? (12:50 - 14:00)
    Argumente für die Kontrolle an EU-Außengrenzen statt nationalen Grenzen, um die europäische Freizügigkeit zu bewahren.

  • Praktische Herausforderungen bei Abschiebungen (14:00 - 15:45)
    Politische und juristische Hürden bei Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan, einschließlich moralischer und praktischer Überlegungen.

  • Populismus in der politischen Debatte (15:45 - 17:00)
    Kritik am populistischen Umgang mit Migrationsthemen auch innerhalb demokratischer Parteien.

  • Treue zu demokratischen Werten (17:00 - 18:00)
    Die Bedeutung, auch in schwierigen Zeiten an demokratischen Prinzipien festzuhalten.

  • Langwierigkeit demokratischer Prozesse (18:00 - 18:45)
    Erklärung, warum Lösungen in Demokratien oft Zeit brauchen, und warum das trotzdem wichtig ist.

  • Alarmsignale für die Demokratie (18:45 - 19:30)
    Niedriges Vertrauen in die Problemlösungsfähigkeit von Parteien und die Gefahr von Verschwörungstheorien.

  • Verständnis für Demokratie stärken (19:30 - 20:00)
    Vergleich von Demokratie mit einer erlernten Fähigkeit wie Schwimmen: Praxis ist essenziell, um Demokratie zu verstehen und zu bewahren.

  • Demokratie lernen und praktizieren (20:00 - 21:10)
    Die Bedeutung praktischer Demokratieerfahrungen in Schulen, wie Mitbestimmung und Debatten, um politisches Verständnis zu fördern.

  • Gefährdungen der Demokratie (21:10 - 22:00)
    Populismus als Bedrohung für demokratische Parteien und Werte, wenn sie rechte Strategien übernehmen.

  • Die Grundlagen der Demokratie (22:00 - 23:10)
    Böckenförde-Diktum: Demokratie beruht auf sozialen Voraussetzungen wie Vertrauen und Respekt, die sie selbst nicht schaffen kann.

  • Demokratie als vorgestellte Ordnung (23:10 - 24:30)
    Vertrauen als Fundament der Demokratie: Parallelen zu Geldsystemen und historische Beispiele für Vertrauenserosion.

  • Strategien der AfD und externe Akteure (24:30 - 25:40)
    Wie die AfD und Medien wie Russia Today gezielt das Vertrauen in demokratische Institutionen untergraben.

  • Die Bedeutung von Vertrauen (25:40 - 27:00)
    Warum Vertrauen in Institutionen wie das Bundesverfassungsgericht essenziell für eine funktionierende Demokratie ist.

  • Akzeptanz demokratischer Prozesse (27:00 - 28:10)
    Akzeptanz von Mehrheitsentscheidungen trotz Meinungsverschiedenheiten als Grundlage für gesellschaftlichen Fortschritt.

  • Demokratie-Index und globale Perspektive (28:10 - 29:10)
    Einordnung Deutschlands unter den weltweit wenigen vollständigen Demokratien und Unterschiede zu unvollständigen Demokratien.

  • Glück der Demokratie-Lotterie (29:10 - 30:00)
    Reflexion über die Vorteile, in einer Demokratie zu leben, im Vergleich zu autoritären oder instabilen Ländern.

  • Vertrauensverlust in die Medien (30:00 - 31:00)
    Diskussion über den schwindenden Glauben der Bürger*innen an die Medien und die daraus resultierenden Probleme.

  • Meinungsfreiheit und rechtliche Grenzen (31:00 - 33:00)
    Die Auslegung der Meinungsfreiheit durch das Bundesverfassungsgericht und Beispiele wie das "Kompakt"-Verbot.

  • Wehrhafte Demokratie und Propaganda (33:00 - 35:00)
    Herausforderungen im Umgang mit Propaganda und das Gleichgewicht zwischen Meinungsfreiheit und Schutz der Demokratie.

  • Lügenpresse und Orientierungslosigkeit (35:00 - 37:00)
    Die Gefahr der Orientierungslosigkeit durch den Glauben an systematische Desinformation und deren politische Konsequenzen.

  • Populismus und einfache Lösungen (37:00 - 38:00)
    Warum Bürger*innen in Krisen zu lauten und grellen Stimmen wie der AfD oder Trump tendieren.

  • Gefahr der Desinformationsmedien (38:00 - 39:00)
    Wie Desinformation und gezielte Medienstrategien Platz für antidemokratische Inhalte schaffen.

  • Rolle der sozialen Medien (39:00 - 40:00)
    Einfluss von Social-Media-Plattformen, Milliardärs-Besitz und die Verbreitung ungeprüfter Informationen, wie im Fall Bangladesch.

  • Wem sollen wir glauben? (40:00 - 41:00)
    Die Frage nach der Glaubwürdigkeit von Medien und wie sie ihre Inhalte auswählen und einordnen.

  • Qualitätsjournalismus vs. Social Media (41:00 - 42:30)
    Unterschiede zwischen traditionellen Medien und sozialen Netzwerken, inklusive der Herausforderungen ungefilterter Informationen.

  • Faktenchecks und Trollfabriken (42:30 - 44:00)
    Die Rolle von Faktencheck-Portalen und gezielter Desinformation, insbesondere durch internationale Akteure wie Russland.

  • Strategien gegen Desinformation (44:00 - 46:00)
    Praktische Tipps, um sich verlässlicher zu informieren, wie Zeitungsabos und Bibliotheksdienste.

  • Social Media als Durchlauferhitzer (46:00 - 47:30)
    Der Einfluss sozialer Medien auf die öffentliche Meinung und die politische Meinungsbildung.

  • Stärkung der Demokratie durch Teilen positiver Inhalte (47:30 - 49:00)
    Die Bedeutung von Likes und Reposts für die Verbreitung vernünftiger Beiträge in sozialen Medien.

  • Vorbereitung politischer Debatten durch Social Media (49:00 - 50:00)
    Wie Diskussionen in sozialen Medien politische Themen in die allgemeine Öffentlichkeit bringen.

  • Zivilcourage im Alltag (50:00 - 52:00)
    Wie Zivilcourage am Arbeitsplatz und im Alltag das gesellschaftliche Klima verbessern kann.

  • Dankbarkeit zeigen als politischer Akt (52:00 - 54:00)
    Die Bedeutung von Dankbarkeit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und demokratische Werte.

  • Gefährliche Rolle von Ängsten in der Politik (54:00 - 56:00)
    Wie populistische Parteien Ängste verstärken und davon profitieren.

  • Talkshows und Polarisierung (56:00 - 59:00)
    Kritik an den Formaten öffentlich-rechtlicher Talkshows und deren Fokus auf Polarisierung.

  • Langformatige Diskussionen als Alternative (59:00 - 61:00)
    Vorteile von ausführlichen Gesprächen und Podcasts für tiefere politische Diskussionen.

  • Praktisches Engagement für Demokratie (61:00 - 63:17)
    Konkrete Beispiele, wie man sich aktiv in der Gemeinschaft engagieren kann, von Elternarbeit bis Tierschutz.

Wichtige Kernbotschaften:

  1. Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit
    Polenz betont, dass Demokratien weltweit selten und verletzlich sind. Nur durch Engagement der Bürger*innen kann ihre Stabilität gewährleistet werden.

  2. Zivilcourage und gesellschaftlicher Zusammenhalt
    Demokratie lebt vom gegenseitigen Respekt und Zusammenhalt. Er fordert dazu auf, im Alltag Zivilcourage zu zeigen – sei es durch das Ansprechen von rassistischen oder populistischen Bemerkungen oder durch kleine Gesten wie Dankbarkeit gegenüber Mitmenschen.

  3. Wehrhafte Demokratie gegen Spaltung
    Rechtspopulisten wie die AfD versuchen gezielt, Vertrauen in Institutionen, Medien und den Rechtsstaat zu untergraben. Polenz ruft dazu auf, diese Strategien zu durchschauen und aktiv gegenzusteuern, um die Gesellschaft nicht spalten zu lassen.

  4. Bildung und Engagement fördern
    Praktische Demokratieerfahrungen, etwa in Schulen oder durch Engagement in der Nachbarschaft, sind laut Polenz essenziell. Nur wer demokratische Prozesse versteht, kann sie auch verteidigen.

Seine Aufforderung:

Jede*r kann etwas beitragen, sei es durch Diskussion, Engagement oder das Teilen und Unterstützen demokratischer Inhalte. Demokratie ist ein "Teamsport" – sie lebt von der Beteiligung aller.

Polenz' Botschaft ist klar: "Warte nicht darauf, dass andere handeln. Tu etwas – für die Demokratie!"


Sieben Gegenstrategien gegen Rechtspopulismus

Januar 2, 2025 Lesezeit: 2 Minuten

Die sieben Gegenstrategien gegen Rechtspopulismus aus dem Leitfaden von der Webseite "Forum Streitkultur" lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:

  1. Klarheit in der Kommunikation: Rechtspopulistische Aussagen sollten mit präzisen, gut belegbaren Argumenten entkräftet werden. Vermeide Übertreibungen und bleib sachlich.

  2. Verständliche Sprache: Komplexe Themen in einfacher und direkter Sprache darstellen, um möglichst viele Menschen zu erreichen.

  3. Emotionen gezielt einsetzen: Emotionale Ansprachen sollten konstruktiv und aufbauend sein, um positive Werte wie Gemeinschaft und Demokratie zu betonen.

  4. Narrative verändern: Statt populistischer Angst- und Bedrohungsszenarien alternative, positive Zukunftsvisionen anbieten.

  5. Gezielte Beispiele nutzen: Abstrakte Aussagen mit konkreten, alltagsnahen Beispielen veranschaulichen.

  6. Thematische Fokussierung: Nicht auf Themenwechsel oder Ablenkungsversuche der Populisten eingehen. Beim Thema bleiben.

  7. Haltung zeigen: Eine klare Position für Demokratie und Vielfalt beziehen, um Vertrauen aufzubauen und Orientierung zu bieten.

Diese Strategien sollen helfen, rechtspopulistischen Tendenzen effektiv entgegenzutreten, dabei sachlich zu bleiben und eine demokratische Debatte zu fördern​​​.

Link zur ausführlichen Quelle
https://forum-streitkultur.de/sieben-gegenstrategien/


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